"Wohin sollen die Vögel fliegen nach dem letzten Himmel?" fragt der palästinensische Poet Mahmoud Darwish einmal in einem seiner Gedichte. Der tunesische Oud-Virtuose Anouar Brahem hat diese durchaus berechtigte Frage in einer Zeit voller apokalyptischer Szenarien aufgegriffen mit seinem neuen Album "After the Last Sky". In elf tiefgründigen Kompositionen für Oud, Klavier, Bass und erstmals auch Cello beschäftigt er sich gemeinsam mit Django Bates, Dave Holland und Anja Lechner auf subtile Weise mit dieser metaphysischen und doch auch sehr konkreten Frage. Fester Anker von Brahems Musik sind die traditionellen Formen der arabischen Musik. Aber der Tunesier setzt sich immer auch mit Einflüssen aus aller Welt auseinander und lässt sich von unterschiedlichen Kulturen inspirieren. "After the Last Sky" und mehr "Musik grenzenlos" aus der ganzen Welt gibt’s in dieser Ausgabe der Hörbar.
Hörbar - Musik grenzenlos
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55:03 Min.
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Die hr2-Hörbar
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