Mühelos verbindet die Musikerin Jazz, Pop und traditionelle äthiopische Musik. Ihr entspannter Flow verknüpft weltliche und spirituelle Songs, und beseelt groovt man im Rhythmus. Das neue, zweite Album von Feven Yoseph ist im besten Wortsinn: grenzenlos. "Gize" heißt die Platte, amharisch für "Zeit". Womit nicht die Uhrzeit gemeint ist, sondern die metaphysische Zeit der großen Lebensfragen, unser Woher und Wohin. Wie Feven Yoseph Tradition und Moderne verbindet, klingt dabei ungeheuer elegant, fast beiläufig, aber nie trivial. "Wenn ich Songs schreibe", sagt sie, "setze ich mich nicht bewusst hin, um diese verschiedenen Universen zu kombinieren. Da ist ein Teil in mir, der von all dem nichts weiß und Musik einfach passieren lässt." Unser Tipp für Fans von Ayo, Joy Denalane und Tokunbo Akinro! Weitere Highlights an der Hörbar: die modernen Troubadoure von Les Mecanos, der himmlische Harmonie-Gesang von America, der anarchische Humor von Javier Ruibal - und viel anderes mehr.