Zweimal Haydn und einmal Mendelssohn: So lautet das Streichquartett-Programm bei diesem Kammerkonzert des französischen "Quatuor Arod". Die vier Streicher, die ihr Ensemble einst nach einem Charakter aus dem Fantasy-Epos "Der Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien benannten, musizieren im prachtvollen Festsaal im Wiesbadener Palais Friedrichstraße.

Quatuor Arod

Haydn: Streichquartett G-Dur op. 76 Nr. 1
Mendelssohn: Quartett Es-Dur op. 44 Nr. 3
Haydn: Streichquartett C-Dur op. 76 Nr. 3 "Kaiserquartett"

(Aufnahme vom 2. Februar aus dem Herzog Friedrich-August-Saal in Wiesbaden)

Das dritte der 1839 veröffentlichten, insgesamt sechs Streichquartette op. 44 von Felix Mendelsohn ist ein vergleichsweise selten zu hörendes Quartett dieses Komponisten. Außerdem im Repertoire des Abends: Zwei Quartette aus Joseph Haydns opus 76 - der letzten sechsteiligen Serie von Streichquartetten, die Haydn im Jahr 1797 im Alter von 65 Jahren vollendete. Neben dem ersten Quartett aus der Serie spielt das "Quatuor Arod" auch das dritte, welches uns heute als "Kaiserquartett" bekannt ist. Darin enthalten: die Melodie seines Volksliedes "Gott erhalte Franz den Kaiser", welche später für die deutsche Nationalhymne übernommen wurde.

Anschließend:
Saint-Saëns: Fagottsonate G-Dur op. 168, bearbeitet für Fagott und Streichquartett (Rui Lopes / Gringolts Quartet)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 06.04.2025, 20:03 Uhr.

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