"Pas de deux" war der Abend in der "Barock+"-Reihe nicht umsonst übertitelt. Denn auf dem Programm standen lauter Doppelkonzerte des barocken Dreigestirns Bach, Telemann und Vivaldi.

Florin Iliescu, Violine
Maximilian Junghanns, Violine
Clara Andrada de la Calle, Flöte
Sebastian Wittiber, Flöte
Peter-Philipp Staemmler, Violoncello
Sebastian Berner, Trompete
Jón Vielhaber, Trompete
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Jonathan Cohen

Bach: Konzert für zwei Violinen d-Moll BWV 1043
Telemann: Konzert für zwei Flöten und Violone a-Moll TWV 53:a1
Vivaldi: Konzert für zwei Trompeten C-Dur RV 537
Schubert: 5. Sinfonie B-Dur D 485

(Aufnahme vom 17. Mai 2024 aus dem hr-Sendesaal in Frankfurt)

Zwei Solisten, die sich die Bälle zuspielen, wetteifern, sich überbieten: Das war gerade in Barockzeiten äußerst populär. Drei Konzerte für zwei Soloinstrumente (bei Telemann sind es sogar drei) stehen auf dem Programm, darunter das tief berührende Doppelkonzert in d-Moll von Johann Sebastian Bach und das einzige Konzert, das Antonio Vivaldi für zwei Trompeten gesetzt hat.

Der britische Cembalist und Dirigent Jonathan Cohen, wählte als Plus in dem "Barock+"-Format die 5. Sinfonie von Franz Schubert - das wohl reifste, zugleich leichtfüßigste unter seinen frühen sinfonischen Werken, das er 1816 mit gerade mal 19 Jahren schrieb.

Sendung: hr2-kultur, "Mittagskonzert", 06.05.2025, 13:04 Uhr

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